
Er war einer von uns
Weihnachten – ein Grund zur Freude?
Für viele ist Weihnachten die schönste Zeit im Jahr. Sie feiern das Fest im Kreis ihrer Familie und sind glücklich darüber, beisammen zu sein. Andere wiederum schwelgen in Erinnerungen, wie es einmal war, aber leider nicht mehr ist. Wieder andere werden zwischen Vater und Mutter hin- und hergerissen. Sind mal da, mal dort – und das auch an Weihnachten. Wie immer wir Weihnachten feiern, ob als Fest der Freude im Kreis der Familien oder einsam und allein. Es ist ein Tag der Hoffnung und der Freude, dass Jesus Christus in diese Welt gekommen ist.
Christ, der Retter ist da!
Wer diesen Vers aus dem Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ von ganzem Herzen singen kann, weil er an Jesus Christus glaubt, der kann Weihnachten tatsächlich als Fest der Freude feiern – und zwar unabhängig davon, wie die Situation in seinem Leben ist. Denn Jesus kam für diejenigen auf die Welt, die sich ihrer Hilfsbedürftigkeit bewusst sind. Das wissen wir auch aufgrund der Aussagen Jesu.
Als Jesus eines Tages bei Sündern und Zöllnern zu Tisch saß, fragten die Pharisäer, wie es denn sein kann, dass Jesus sich mit ihnen an einen Tisch setzt. Darauf antwortete Jesus den Pharisäern und sagte: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken!“ (Markus 2,17). Weihnachten sollte gerade für Menschen, die trauern, krank oder einsam sind, ein Tag der Freude sein, weil Jesus als Retter in diese Welt kam, um uns zu erlösen. Das gilt für alle Bereiche unseres Lebens. Jesus Christus kam, um diejenigen zu retten und zu erlösen, die wissen, dass sie Rettung und Erlösung brauchen. Gott kennt jeden von uns und kommt uns in Jesus Christus entgegen. Wir müssen sein Angebot der Errettung nur annehmen. Das liegt an uns und kann uns auch niemand abnehmen.
Gott schenkt sich selbst
In der Bibel heißt es über Jesus: "Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen" (Philipper 2,7). Als Mensch hat er genau das gefühlt und erlebt, was auch uns zu schaffen macht. Er ist in das Leid, in den Streit und die Schuld dieser Welt gekommen. In der Nacht dieser Welt scheint er als helles Licht für jeden, der ihm vertraut.
Damit wir Friede, Liebe, Heilung und wahres Leben erfahren, dafür "nahm Jesus sogar den Tod auf sich und starb für uns am Kreuz wie ein Verbrecher" (Philipper 2,8). Deshalb kann Jesus auch Schuld vergeben, wenn wir mit unserem Versagen zu ihm kommen. Das wäre ohne das Opfer Jesu am Kreuz nicht möglich. Doch weil Jesus für uns starb, haben wir durch ihn auch wieder Zugang zu Gott, dem Vater. Er schenkt uns ewiges Leben. Alles das kam durch Jesus in diese Welt. Ist das nicht Grund zur Freude?
Sarah Burkhardt
