
Spuren im Schnee

Patricia St. John nimmt ihre Leserinnen und Leser mit in die Bergwelt ihrer Kindheit in den 1920er Jahren. Annette und Lukas sind zwei Kinder, wie sie es damals hätte geben können - mit all ihren Vorlieben, Aufgaben und Nöten. Mit großer Empathie und auf liebevolle Weise erzählt die Autorin die Geschichte aus den Perspektiven der beiden Kinder. Malerische Beschreibungen wechseln sich mit flotten Erzählungen und den Gedanken der Kinder ab. Dabei wird es gelegentlich auch richtig spannend!
Einzig die körperliche Bestrafung in der Schule sind für heutige Kinder schwer zu verstehen und bedürfen elterlicher Erklärung. Die Geschichte selbst ist zeitlos und leicht nachzuvollziehen. So wie Annette und Lukas fühlt sich wohl jedes Kind gelegentlich. Gleichzeitig lernen beide über Liebe und Hass, Vergebung und Annahme. Und sie finden auf ihrem ganz persönlichen Weg zu Jesus!
Hinter dem unauffälligen Einband von „Spuren im Schnee“ verbirgt sich eine lesenswerte Geschichte voller Kinderlachen, spannenden Abenteuern in den Bergen und Gottes liebevollem Beistand - lesenswert!
Kurz gesagt… »Zwischen Heidi und Michel aus Löneberga - viel Atmosphäre trifft tolle Kindergeschichtet«
Ann-Kathrin Hofmann