
Ewiges Leben, ist das bloß ein Traum des Menschen?
„Gott schenkt ewiges Leben dem, der es sich schenken lässt.“ Das klingt ungewohnt, ist aber tatsächlich so. In der Bibel heißt es dazu schlicht: „Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Doch wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat auch das Leben nicht“ (1. Johannes 5,12). Und Jesus selbst sagt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht mehr in das Gericht, sondern ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen“ (Johannes 5,24).
Diese Stellen der Bibel sprechen eigentlich sehr deutlich davon. Gleichzeitig zeigen sie uns den Weg, den Gott gewählt hat, uns ewiges Leben zu schenken. Wir müssen dieses Geschenk nur annehmen. Das geschieht, wenn wir im Gebet zu Gott kommen und ihm sagen, dass wir bereit sind, dieses Geschenk des ewigen Lebens für uns persönlich anzunehmen. Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben“ (Johannes 11,25).Diese Worte Jesu lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Wer an Jesus glaubt, wird ewig leben
Gibt es eine einfachere und schönere Antwort auf die Frage, ob es ewiges Leben überhaupt gibt? Wer an Jesus Christus glaubt, dem schenkt Gott, der Vater, ewiges Leben. Eine solche Aussage ist doch für jeden Menschen verständlich. Warum glauben wir ihr nicht? Jesus vergleicht in einem seiner vielen Gleichnisse den Wert unseres Lebens einmal mit der ganzen Welt. Er sagt: „Was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber zuletzt sein Leben verliert? Womit will er es dann zurückkaufen?" (Matthäus 16,26). Leben – das sind wir mit unserem Willen und unseren Gefühlen, unserem Verstand und unserer Seele, kurzum: wir als Person mit unserem Bewusstsein und unserem Ich. Und die Bibel sagt, das alles kann „verloren gehen“. Das heißt: Wir können „verloren gehen“ und in der „Hölle der Gottesferne“ enden. Wer das hört, dem könnte angst und bange werden. Doch warum gibt es dennoch so viele Menschen, die sich dazu erst gar keine Gedanken machen und einfach weiter in den Tag hinein leben? Die Antwort darauf ist einfach: Sie denken erst gar nicht darüber nach, zweifeln oder haben schlicht und einfach immer so viel zu tun, dass sie nicht dazu kommen, darüber nachzudenken. Denn was die Bibel sagt, ist eindeutig. Wer sich damit auseinandersetzt, kommt eigentlich nicht drum herum, ernsthaft darüber nachdenken, ehe es zu spät ist. Doch das wollen viele Menschen gar nicht, lieber gehen sie das Risiko ein, ihre Seele zu verlieren.
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Ein immenser Verlust
Wer seine Seele verliert, verliert das, was einen Menschen ausmacht, sein Ich, sein Leben. Dass wir nach unserem Tod weiterleben werden, davon spricht die Bibel sehr klar – doch wir leben entweder im Paradies bei Gott weiter, wo Freude und Leben in Fülle sein werden, oder fern von Gott, wo es Gewalt, Hass, Qual und Finsternis geben wird. Diese Aussagen der Bibel gefallen vielen nicht. Doch können wir sie nicht einfach übergehen. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Deshalb wird es gut sein, wenn wir uns damit auseinandersetzen, wo wir weiterleben möchten. Denn das hängt davon ab, ob wir uns in unserer Zeit auf dieser Erde für oder gegen Gott entscheiden.
Im Grunde ist die ganze Bibel wie ein einziger Aufruf zur Errettung vor dem Tod an uns Menschen durch Jesus Christus, der in diese Welt gekommen ist, um uns von der Macht der Sünde und des Todes zu erretten. Stellen wir uns doch einmal vor, wie es für einen Menschen sein muss, der sich in seinem Leben auf dieser Erde gegen Gott entschieden hat und nun plötzlich erkennt, was für ein Fehler das war. Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater (d. h. zu Gott) als nur durch mich“ (Johannes 14,6).
Was viele Menschen heute sagen
Viele Menschen sagen heute, sie halten sich lieber an den „goldenen Mittelweg“, dann wird schon nichts schiefgehen. Aber der ist in der Bibel nicht vorgesehen. Da gibt es nach unserem irdischen Tod tatsächlich nur ein Leben mit Gott oder fern von Gott. Deshalb fordert uns Jesus Christus auf: „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige“ (Matthähus 7,13-14). Warum macht Jesus diese Aussagen? Doch nicht, weil alles so easy ist, wie viele Menschen das glauben.
Heilt uns Gott, wenn wir bei ihm sind?
Gott kann sowohl unseren Geist, unsere Seele als auch unseren Körper heilen. Dafür müssen wir aber unseren Teil dazu tun, nämlich Jesus Christus glauben und ihm vertrauen, dann kann Gott unseren Geist, unsere Seele und unseren Körper heilen. Krankheit und Tod gehörten nicht zum menschlichen Leben. Im Gegenteil; das sind Folgen davon, dass wir getrennt von Gott leben. In Gottes Nähe gibt es das alles nicht. Im Buch der Offenbarung wird uns gesagt, was diejenigen erwartet, die an Gott glauben und zu ihm gehören. Es heißt hier: „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen“ (Offenbarung 21,4). Das alles werden diejenigen erleben, die durch den Glauben an Jesus Christus die Vergebung ihrer Sünden erfahren haben und dadurch Erben des ewigen Lebens geworden sind.
Heil und Gesundheit
Gesundheit hat für uns Menschen einen enormen Wert. Denn ohne sie ist vieles im Leben gar nicht möglich. Das mag vielfach stimmen, dennoch gibt es noch ein viel höheres Gut und das schenkt allein Gott, wenn wir zu ihm kommen und uns von ihm beschenken lassen. Die Bibel nennt es „Shalom“, das ist dieser tiefe innere Friede, der als Heil und Heilung für Leib, Seele und Geist verstanden wird. Wer sich auch nur einigermaßen selbst kennt, wird wissen, dass es in uns allen so einen tief sitzenden Drang zum Ungehorsam gegenüber Gott oder gar zum „Bösen“ gibt. Vielfach ist es auch nur eine gewisse Lust zur Rebellion gegen Gott und seine Ordnungen, wie er sie uns in den zehn Geboten zur Kenntnis gebracht hat und wie sie uns zu unserem Schutz gegeben sind. Wer sich diese Gebote vor Augen führt, spürt geradezu, wie sich alles in uns dagegen streubt, auch wenn wir davon überzeugt sind, dass sie richtig und gut für uns sind. Genau deshalb brauchen wir diese ganzheitliche Heilung als Menschen, die uns von dieser Rebellion gegen Gott befreit und reinigt.
Gott möchte uns heilen
Wer Gott vertraut, kann auch damit rechnen, dass er diesen Heilungsprozess in Gang setzen und letztlich auch vollenden wird. Wer hingegen Gott nicht vertraut und mit ihm nichts zu tun haben möchte, wird in dieser Haltung der Rebellion verbleiben. Menschen, die an Gott glauben, wissen, dass sie Gott niemals gleichgültig sind, selbst dann nicht, wenn sie vielleicht lange versagt haben und ihre eigenen Wege gegangen sind. Gott geht jedem von uns nach und möchte, dass wir zu Jesus Christus finden, der uns aus all unserer Schuld und Sünde retten und uns durch seine Errettung zu unserem Ziel führen kann.
Gott kümmert sich um jeden von uns und liebt uns, doch er respektiert auch gleichzeitig unseren freien Willen und zwingt niemand zu seinem Glück. Vielmehr wartet er auf jeden von uns, bis wir ihm Antwort geben auf seinen Plan der Errettung durch Jesus Christus. Dieser Plan ist so vollkommen und sicher, dass jeder Mensch dadurch errettet werden kann, selbst zu dem Verbrecher am Kreuz konnte Jesus sagen: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!“ (Lukas 23,43). Wer Gottes Vergebung annimmt, erfährt seine Errettung und wird ewig bei Gott leben, denn, so sagt Jesus: „Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6).
