Gott ist oben, wohnt im Himmel, in ewiger Herrlichkeit, und damit in unerreichbarer Ferne. Denn Menschen sind unten, wohnen auf der Erde, sind an Zeit und Raum gebunden. Ihre Arme werden immer zu kurz sein, ihre Gebete zu leise. Weshalb sie schon immer versucht haben, ihre Götter auf die Erde zu holen. In ihre Welt. In ihren Alltag. Bilder haben sie gemalt, Holzstatuen geschnitzt. So sollte ein Stück Himmel bei ihnen sein. Aber sind das Götter, die man selber herstellt? Können sie sehen, hören, helfen?