20.06.2022

Faszination Schöpfung - Der Ursprung des Lebens

Auf der Erde verfolgten viele das Ereignis an den Bildschirmen und waren begeistert. Jahre später sagte James B. Irwin, einer der Astronauten von Apollo 15, die wie die Besatzung von Apollo 11 auf dem Mond gelandet waren: „Mir ist auf dem Mond bewusst geworden, dass es wichtiger ist, dass Jesus Christus seinen Fuß auf die Erde gesetzt hat, als dass der Mensch den seinen auf den Mond setzte!“ Wer von den beiden hat das Wichtigere gesagt?
In seinem Buch „Höher als der Mond“ schreibt Irwin: „Anfangs hatten wir enorme Schwierigkeiten mit dem Triebwerk der Trägerrakete. Es kam immer wieder zu Pannen und Explosionen. Dann flogen die ersten Russen 1961 in den Weltraum und prahlten damit, dass sie dort keinen Gott gesehen hätten. Und von da an klappte es mit unseren Triebwerken. Wir holten die Russen ein und überholten sie.“ Und Irwin fragt: „War das ein Zufall? Ich glaube nicht. Es war Gottes Plan und Wille.“

Aber James Irwin war nicht der einzige, der von seiner Reise zum Mond als gläubiger Mensch zurück kam. Charles Duke, der mit Apollo 16 auf dem Mond landete, machte ähnliche Erfahrungen. Irwin konnte später nicht anders, als den Menschen von der Liebe Gottes zu erzählen. In einem seiner öffentlichen Vorträge sagte er: „Die Beziehung zu Jesus Christus allein hilft dem Menschen zu seiner Bestimmung.“

„Ich werde oft gefragt“, so sagte James Irwin einmal in einem Interview, „ob es nur auf der Erde oder auch anderswo, z. B. auf einem anderen Stern, Leben gibt. Darauf antworte ich dann, dass diese Frage kein Mensch genau beantworten kann. Was wir sagen können, ist, dass Gott überall lebt und regiert. Ich habe seine Gegenwart auf dem Mond gespürt wie in meinem Leben hier auf der Erde.“

Die entscheidende Frage ist, ob wir göttliches Leben durch Jesus Christus in uns haben. Gott möchte jedem von uns dieses übernatürliche, ewige Leben schenken. Dafür müssen wir an Jesus Christus glauben und nach ihm fragen. Denn wo immer ein Mensch sich für Jesus entscheidet, ob in der Kirche, zu Hause, auf der Straße oder während der Arbeit; es ist und bleibt die wichtigste Entscheidung, denn es ist die Entscheidung für oder gegen das Leben, die jeder Mensch persönlich treffen muss. Jesus sagt: „Ich stehe vor deiner Tür und klopfe an. Wer auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich eintreten und Gemeinschaft mit ihm haben“ (Offenbarung 3,20). Wer dieses Angebot annimmt, sein Leben für Gottes Vergebung öffnet und Jesus Christus als seinen Herrn und Heiland annimmt, der macht dadurch den ersten Schritt zu einem Leben aus Gottes Kraft.

Was wird bleiben?

Prof. Dr. Werner Gitt, der in seinen zahlreichen Büchern und Publikationen viel über das Universum nachgedacht hat, schreibt in seinem Buch „Zeit und Ewigkeit“: „In der Weltgeschichte haben zahlreiche Ereignisse ihren unverrückbaren Platz bis heute. Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus (1492), die Reformation durch Martin Luther (1517), die Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen (1895), die erste Herztransplantation durch Christiaan Barnard (1967) oder der erste Schritt eines Menschen auf dem Mond durch Neil A. Armstrong (1969). Bei Gott hingegen ist alles, was er schafft, ewig.“ Deshalb lesen wir in der Bibel: „Was Gott tut, das besteht für ewig“ (vgl. Prediger 3,14).

Wer erschuf das Universum?

Viele fragen sich, ob es Gott überhaupt gibt. Viele sind gar nicht mehr an Gott interessiert. Gleichzeitig fragen aber auch erstaunlich viele wieder nach Gott. Als Napoleon den französischen Mathematiker Pierre-Simon Laplace einmal fragte, warum Gott in seinem astronomischen Weltbild nicht vorkomme, hat dieser ihm gesagt: „Diese Hypothese habe ich nicht nötig, Sire!“ Mittlerweile suchen aber viele Wissenschaftler wieder nach einem übergeordneten Gesetz. Anders sind viele Fragen über die Entstehung unseres Lebens und des gesamten Universuns gar nicht zu beantworten. Wie beruhigend und schön ist es doch, wenn wir im 1. Buch Mose 1,1 lesen: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde!“

Leben kann nur von Leben kommen

Der französische Chemiker und Mikrobiologe Louis Pasteur (1822-1895) sagte einmal im Hinblick auf die Frage, woher das Leben stammt: „Leben kann immer nur von Leben kommen.“ Dieser Satz hat sich bewahrheitet, das scheint ein Naturgesetz zu sein. Deshalb ist es interessant, dass Jesus von sich selbst sagt: „Ich bin das Leben“ (Johannes 14,6). Jede Welt- oder Lebensentstehungstheorie, in der Jesus nicht als Quelle und Urgrund des Lebens angesehen wird, wäre demzufolge zumindest fragwürdig. Das gilt in erster Linie für die Evolutionstheorie, die inzwischen sogar viele ernst zu nehmende Wissenschaftler für einen Irrtum halten, der Millionen von Menschen mit in den Abgrund des Unglaubens gerissen hat. Wir tun gut daran, wenn wir beginnen, diese Theorien zu hinterfragen, die so vielen Mensch das gesamte Leben verpfuscht und gestohlen haben. Gott stiehlt niemandem etwas. Er schenkt uns Leben. Wir müssen uns von ihm nur beschenken lassen.

 

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